Days go by...

Welch ereignisreiches Wochenende. Zwar war der am Freitag stattgefundene Geburtstag nicht ganz das, was ich als "Mega-Sause" bezeichnen würde, aber es war in jedem Fall amüsant. Vor allem war sie da. Gott, war sie schön an diesem Abend. Daher war es auch umso blöder, dass er so früh endete, was aber daran lag, dass die Barbetreiber uns raus schmissen, da die Gastgeberin anfing zu kotzen. Ist alles ein wenig scheiße gelaufen, aber ich machte mir mit 'nem Freund noch 'n netten Abend, der darin bestand, sich eine (wie mir erst am nächsten Morgen auffiel) überteuerte Pizza zu kaufen und dann mit ein paar Freunden noch ein Bierchen zu trinken. Erst am Samstag morgen fiel mir auf, dass das nicht Teil der "Straight-Edge" Bewegung war. Naja, es war meine Entscheidung gewesen damit anzufangen, also ist es auch meine Entscheidung ob und wann ich wieder aufhöre. Und am Wochenende mit ein paar Freunden ein Bier zu trinken erschien mir relativ legitim, also entschied ich mich, diese Sache nicht mehr so eng zu sehen. Allerdings zog ich mein rauchfreies Leben konsequent durch. Was mir aber auffiel, war die Tatsache, dass es mir überdurchschnittlich gut ging in den letzten Tagen. Zwar gab es Dinge, über die ich mich hätte beschweren können, aber warum sollte ich das tun? Es war gut, das Leben nicht mehr so ernst zu nehmen. Ich erfüllte alle meine Pflichten, aber ich tat es gerne und war tatsächlich irgendwie immer gut gelaunt. Das tat gut. Und wie es das tat. Mein Leben war einfach besser und das lag anscheinend nur an meiner inneren Einstellung zu allem. So, aber jetzt mal zum wichtigsten Aspekt dieses Blogs bzw. dieses Post des Blogs; Mein soziales Umfeld. (Wow, war das schön ausgedrückt!) Ich wusste immer noch nicht was ich für sie empfand. Und ich wusste auch nicht, was da noch in Beziehung zu meiner Ex-Freundin bestand. Des Weiteren gab es ein anderes Mädchen in meiner Stufe, die mich anscheinend irgendwie "verzauberte". Aber die wichtigste Sache; meine beste Freundin ging mir mehr und mehr auf die Nerven. Ich konnte ihr irgendwie nichts mehr erzählen. Allerdings hatte ich einen Verdacht, weshalb das so war; es schien mir, als würde sie das nicht interessieren. Und warum? Weil sie es deutlich machte. Sie fing jedesmal an die Augen zu verdrehen, wenn ich anfing von Mädchen zu reden. Ich konnte nichts dafür, dass mich dieses Gefühlschaos verwirrte. Vor allem regte mich die Tatsache auf, dass sie mir schrieb, sie würde mich vermissen und mal wiedersehen wollen und dann, als wir bei ihr waren, kaum mit mir redete und schließlich um zehn Uhr schlafen gegangen ist. Den Abend hätte ich auch gut anders gestalten können. Im Endeffekt fand vermutlich mehr Interaktion zwischen mir und ihrer Mutter statt, als zwischen mir und ihr. Ich werde jetzt einfach mal abwarten, wie sich alles entwickelt und vermutlich mit ihr darüber reden, da mir diese Abneigung schon früher aufgefallen ist. Mit meinen "Mädchenproblemen" muss ich also vorerst alleine klar kommen. Ich werde morgen wieder Mathe mit mir haben... Sie ist so wunderschön und zaubert mir wirklich immer ein Lächeln ins Gesicht... Aber anscheinend hat sie schon einen Typen. Das alles schien mich schon dazu veranzulassen, mein Äußeres nach ihrem Geschmack zu verändern. Was für ein Schwachsinn. Allerdings war ich mir bewusst, dass ich mir nicht bewusst war, wer ich sein wollte. Ich wusste anscheinend selber nicht richtig, ob ich mich der Gesellschaft anpassen wollte, oder irgendwie "mein eigenes Ding" machen wollte. Ging es mir nur darum bestimmten Menschen zu gefallen? Vielleicht war dies auch nur eine pubertäre Erscheinung...

2.11.14 22:02

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