Hinfallen, Aufstehen, Hinfallen, Aufstehen

Ich hatte gemerkt, dass es mir nichts brachte betrübt und genervt durch meinen Tag bzw. generell durch's Leben zu gehen. Ich wachte zwar mit einem flauen Gefühl in der Magengegend auf, jedoch merkte ich in der Schule, dass es mir nicht schlecht ging. Natürlich lief nicht alles optimal und ich war mir des Weiteren der Tatsache bewusst, dass die Sache mit meiner Mutter noch nicht gegessen war, aber das war mir egal. Ich wollte nicht deprimiert durch den Tag gehen. Also gab ich mir selber einen Ruck und siehe da; es funktionierte. Natürlich erlitt ich heute auch in der Schule Rückschläge, aber mir war klar, dass diese zum Leben dazu gehörten. Ich hatte das Gefühl, verstanden zu haben wie das Leben funktioniert. Anscheinend musste ich bis ganz nach unten fallen, um zu merken wie gut es mir ging. Diese Erkenntnis brachte mir auch prompt neue Motivation; Ich war aufmerksam in der Schule, nett(er) zu meinen Mitmenschen und entspannter. Ich sah auf einmal alles nicht mehr so eng. Wenn ich etwas vergaß (was "wichtig" war), dann vergaß ich es halt. Fehler sind menschlich. Das ist es, was uns aus macht. Und ich konnte nicht immer alles perfekt vorbereiten, obwohl ich das immer wollte. Man sollte das Leben nicht immer so ernst sehen. Und genau das tat ich auch.

29.10.14 21:27

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